Dieses Aal-Tempura-Rezept ist eine weniger bekannte, aber hervorragende Möglichkeit, Unagi mit einer leichten, knusprigen Panade zu genießen. Während gegrillter Unagi Kabayaki die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, erzeugt das Frittieren von Aal in Tempurateig einen spannenden Texturkontrast – außen knusprig, innen zart und saftig –, der unbedingt in Ihre Rezeptsammlung aufgenommen werden sollte. Folgen Sie diesem Aal-Tempura-Rezept und Sie haben in etwa 15 Minuten ein Gericht in Restaurantqualität auf dem Tisch.
Tempura ist eine japanische Frittiertechnik, bei der Zutaten in einen eiskalten Teig aus Mehl, Ei und Wasser getaucht und anschließend frittiert werden. Der Teig ist bewusst dünn und klumpig, wodurch die charakteristische, luftige Kruste anstelle einer dicken Panade entsteht. Gemüse und Meeresfrüchte wie Garnelen sind die gängigsten Zutaten für Tempura, aber auch Aal eignet sich hervorragend, da sein natürlicher Fettgehalt das Fleisch beim Frittieren saftig hält.
Bei Eelpro, unser Tiefkühlkost Unagi Kabayaki Die Filets sind bereits gegart und mit Soße überzogen, was sie besonders praktisch für Tempura macht. Sie können sie direkt aus der Packung in den Teig geben, ohne sie vorher zu kochen. So wird's gemacht.
Aal-Tempura (Unagi no Tempura) besteht aus in Tempurateig gehüllten und goldbraun und knusprig frittierten Aalscheiben. Das Ergebnis ist ein Stück Aal, das beim Hineinbeißen knackt und dann das zarte, süß-würzige Fleisch darunter freigibt.
Dieses Gericht findet man seltener auf Speisekarten als gegrillten Aal, aber es ist in Japan nicht schwer zu finden. Einige Tempura-Restaurants bieten es als Teil eines gemischten Tempura-Menüs an, und einige auf Aal spezialisierte Restaurants servieren es als Vorspeise neben der traditionellen gegrillten Variante.
Zuhause ist Aal-Tempura in etwa 15 Minuten zubereitet, vorausgesetzt, man hat bereits gefrorenen Unagi (Aal) vorrätig. Es geht schneller als Tempura aus rohen Garnelen oder Gemüse, da der Aal außer dem Schneiden nicht vorbereitet werden muss. Der Teig ist in weniger als zwei Minuten angerührt, und das Frittieren dauert pro Portion weniger als drei Minuten.
Für zwei Portionen Aal-Tempura:
Für die Dip-Sauce (tentsuyu):
Dashi-Pulver oder -Päckchen gibt es in japanischen Lebensmittelgeschäften. Alternativ kann man es auch selbst mit Kombu (Seetang) und Katsuobushi (getrockneten Bonitoflocken) zubereiten. Falls Dashi schwer zu bekommen ist, eignet sich eine Mischung aus Wasser und etwas Fischsauce oder leichter Hühnerbrühe als guter Ersatz.
Dieses Rezept für Aal-Tempura führt Sie durch jeden einzelnen Schritt, von der Vorbereitung bis zum Anrichten.
Schritt 1: Den Unagi vorbereiten. Die gefrorenen Unagi-Filets über Nacht im Kühlschrank oder 1 bis 2 Stunden in kaltem Wasser auftauen lassen. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen. Jedes Filet in etwa 5 cm breite Stücke schneiden. Die Stücke leicht mit Mehl bestäuben – so haftet der Teig besser.
Schritt 2: Die Dip-Sauce (tentsuyu) zubereiten. Dashi, Sojasauce und Mirin in einem kleinen Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen, dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Sauce kann warm oder bei Zimmertemperatur serviert werden.
Schritt 3: Das Öl erhitzen. Öl in einen tiefen Topf oder Wok etwa 5 cm hoch einfüllen. Auf 170–180 °C erhitzen. Falls kein Thermometer vorhanden ist, einen kleinen Klecks Teig ins Öl geben. Er sollte bis zur Hälfte sinken und dann innerhalb weniger Sekunden mit kleinen Bläschen an die Oberfläche steigen. Bräunt er sofort, ist das Öl zu heiß. Sinkt er ab und bleibt am Boden, benötigt das Öl noch etwas Zeit.
Schritt 4: Den Teig zubereiten. Dieser Schritt muss unmittelbar vor dem Frittieren erfolgen. In einer Schüssel das kalte Ei leicht verquirlen. Das eiskalte Sprudelwasser hinzufügen und ein- bis zweimal umrühren. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit Essstäbchen in einer Achterbewegung vermengen, maximal 8 bis 10 Mal. Der Teig sollte dünnflüssig sein und sichtbare Mehlklümpchen enthalten. Nicht zu lange rühren – die Klümpchen sorgen für die knusprige, unregelmäßige Kruste.
Schritt 5: Den Aal braten. Jedes panierte Unagi-Stück in den Teig tauchen, überschüssigen Teig abtropfen lassen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Am besten portionsweise (3–4 Stück) frittieren, damit die Öltemperatur nicht sinkt. Etwa 2–3 Minuten frittieren, dabei einmal wenden, bis der Teig hellgold und knusprig ist. Aal-Tempura sollte heller sein als frittierte Speisen westlicher Art – ein sehr heller Goldton ist ideal, kein dunkles Braun.
Schritt 6: Abtropfen lassen und servieren. Den frittierten Aal auf ein Drahtgitter oder einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben. Sofort servieren – Tempura verliert innerhalb weniger Minuten nach dem Verlassen des Öls seine Knusprigkeit. Die Dip-Sauce in kleinen Schälchen anrichten und jeweils einen Häufchen geriebenen Rettich und eine Prise geriebenen Ingwer dazu servieren.
Die richtige Teigmischung zuzubereiten ist der schwierigste Teil bei der Tempura-Herstellung, und schon wenige kleine Details machen einen großen Unterschied:
Die klassische Tentsuyu-Dipsauce (Dashi, Sojasauce, Mirin) ist Standard, aber Aal-Tempura passt auch zu verschiedenen anderen Beilagen:
Für eine vollwertige Mahlzeit servieren Sie Aal-Tempura mit gedämpftem Reis, einer Schüssel Misosuppe und einer kleinen Portion eingelegtem Gemüse. Ergänzen Sie das Gericht mit einigen Stücken Gemüse-Tempura – Süßkartoffel, Shiso-Blatt oder Spargel eignen sich gut – um für Abwechslung zu sorgen.
Aal-Tempura eignet sich auch hervorragend als Topping für Udon- oder Soba-Nudelsuppe. Legen Sie kurz vor dem Servieren zwei bis drei Stücke auf die Nudeln, damit der Teig für die ersten Bissen knusprig bleibt, bevor er in der Brühe weich wird. Weitere Nudelrezepte finden Sie in unserem Aalrezepte Seite.
Falls Sie zusätzliche Kabayaki-Sauce Bestreichen Sie den Aal vor dem Bestäuben mit Mehl dünn mit der Sauce. Die Sauce karamellisiert beim Braten leicht und verleiht dem Gericht eine zusätzliche Geschmacksnote.
Aal-Tempura ist ein schnelles, leckeres Gericht, das eine ganz neue Seite von Unagi zeigt. Dieses Rezept beweist, dass gefrorener Unagi vielseitiger ist, als die meisten denken. Wenn Sie das nächste Mal gefrorenen Unagi im Gefrierschrank haben, legen Sie ein Filet für Tempura beiseite, anstatt es wie üblich zu grillen oder im Ofen zuzubereiten. Der Kontrast zwischen knusprig und zart könnte Ihre neue Lieblingszubereitungsart werden.